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Glaube, Hoffnung, Liebe

Wort zum Sonntag am 16.06.2018

Urlaub und Wandern und ein Rucksack. Für viele ist das der Inbegriff von Ferien.

Das Wichtigste kommt nach oben: Karte, Kompass, Höhenmesser.

Ja, es ist mega unmodern. Ja, es gibt GPS-Systeme, Handy-Navigation und Co. Ja, sie sind eine tolle Ergänzung - aber Nein: Sie sind keine komplette Alternative. Das Gute an einer Karte ist nicht  ihr Knistern, dass sie in der Hand liegt und an die Weltenentdecker vergangener Zeiten erinnert. Das Gute daran ist, das sie funktioniert. Immer.

Der Rest vom Rucksack wird dann je nach Wanderung unterschiedlich gepackt. Ein Erste Hilfe Packet ist dabei. Manchmal dann noch warme Kleidung, eine Taschenlampe, Essen. Der Luxus einer Picknickdecke oder die Notwendigkeit eines Regenmantels. Es passt viel in so einen Rucksack. Ein andermal ist weniger mehr. Bei kurzen Wegen. Und bei den richtig schwierigen Wegen auch - wo jedes zusätzliche Gewicht keinen Platz mehr hat.

Karte, Kompass, Höhenmesser - die sind dabei, wenn es steil bergauf oder bergab geht. Wenn plötzlich alles Kraft braucht, was so schön und einfach sein sollte. Ermutigung, dass es fast geschafft ist. Die sind dabei, wenn die Strecke öde und immer gleich ist. Erinnerung, dass es nicht überall so ist. Die sind dabei, wenn man nach dreimal links und zweimal rechts abbiegen echt keine Ahnung mehr hat, wo man gerade ist. Orientierung - da geht es lang. Nicht viel. Nur das Wichtigste.

Im Urlaub funktioniert das. Und im Alltag? Das Wichtigste mit durch den Tag nehmen? Nicht Landkarte und Kompass, aber Orientierung und Sicherheit. Eine Art inneres Reisegepäck. Es muss ja nicht immer alles mit. Es kann ein Satz sein, der mir Richtung und Ziel gibt. Ein treffendes Wort. Etwas, das mich unterwgs begleitet, ohne gleich ein riesiges Gepäckstück zu werden. Aber es soll zuverlässig sein. Egal, was gerade tagesaktuell „dran“ ist. Auch und gerade dann, wenn ich mich auf schwierigen Wegen befinde. Ein Wort, ein Satz, der hält und aushält. Vor allem mich und mein Leben.

Die Bibel voll von solchen Sätzen. Von Zusagen, die da sind. Immer. Das Vater Unser. Gottes Segen. Christus als der Erlöser. Ein Satz, ein sommerlich-schöner, steht im 1. Korintherbrief: „Für jetzt aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ Vielleicht ein guter Tagesbegleiter für Ihren Weg heute.

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