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"An alle gedacht"

Sozialverband zeichnet Diakonisches Werk Diepholz mit Plakette für Barrierefreiheit und Inklusion aus

Ein gutes Beispiel“:
Rudolf Dyk und Ortwin Stieglitz vom Sozialverband Deutschland
überreichen die Plakette für das Haus am Postdamm 4 an Diakonie-Geschäftsführerin
Marlis Winkler, Superintendent Klaus Priesmeier und Jens Rusch, den Leiter der Fachstelle
Sucht (von links nach rechts).
Foto: Miriam Unger

 

DIEPHOLZ (miu). Normalerweise sorgt es ja nicht gerade für super Stimmung, wenn ein Gegenüber, von dem man geprüft wird, seine Striktheit und Strenge betont. Aber Marlis Winkler (Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in der Region), Jens Rusch (Leiter der Diakonie-Fachstelle Sucht) und Klaus Priesmeier (Superintendent des Kirchenkreises Grafschaft Diepholz) strahlen. Und sie freuen sich sogar doppelt über die Betonung der Unerbittlichkeit von Ortwin Stieglitz und Rudolf Dyk vom Sozialverband Deutschland (SoVD): „Wir sind ein strenger Verband. Wir achten wirklich pingelig darauf, dass unsere Auflagen erfüllt werden. Unser Kriterienkatalog ist eine 15 Seiten lange Liste, die wir Punkt für Punkt durcharbeiten. Und jeden Antrag, den wir stellen, lassen wir noch mal ausführlich von einem Bauingenieur in Hannover prüfen. Meist sind es nur Kleinigkeiten, an denen es scheitert. Aber da machen wir keine Kompromisse.“

Denn die beiden Vertreter des SoVD-Kreisverbands Diepholz sind mit einer besonderen Auszeichnung ins Diakonische Werk Diepholz am Postdamm 4 gekommen - sie bringen eine Plakette am weißen Haus mit dem prägnanten violetten Turm an. „Ein gutes Beispiel - überlegt geplant - an alle gedacht“ steht darauf.

„Damit zeichnen wir öffentliche Gebäude und Einrichtungen aus, die den Zielen der Inklusion gerecht werden und bedanken uns im Namen unserer 280.000 Mitglieder in Niedersachsen für die Anstrengungen, Arbeiten und Kosten, die hier aufgewendet wurden, um das Haus barrierefrei und zugänglich für ältere und Menschen mit Einschränkungen zu machen“, erklärt Ortwin Stieglitz.

Um den Anforderungen für die Plakette zu entsprechen, musste in und an dem Altbau, in dem die Sozialstation, die Fachstelle für Sucht und Präventionsarbeit, die Schuldnerberatung, die Kirchenkreissozialarbeit, der Jugendmigrationsdienst und die Flüchtlingssozialarbeit ihre Hilfe anbieten, einiges getan werden.

Neben großzügigen barrierefreien Sanitärräumen wurden im Inneren des Diakonischen Werkes die Treppen nachgearbeitet; Stufen und Kanten wurden optisch deutlich sichtbar gemacht. Im Außenbereich mussten neue, breitere Parkplätze in direkter Nähe geschaffen und eine zweite Klingelanlage auf Augenhöhe installiert werden. Am aufwendigsten - und auffälligsten - war der Außenanbau eines Fahrstuhls. Den haushohen Turm vor dem Gebäude ließ Geschäftsführerin Marlis Winkler bewusst in knalligem Diakonie-Violett gestalten. „Eine tolle, mutige Entscheidung, die sicherlich nicht jedem sofort gefallen hat“, lobt der Sozialverband. „Aber dieser Signalcharakter sollte ja ganz bewusst eine auffällige  und optische Orientierung sein für Menschen mit Behinderung, Sehschwäche oder Verständigungsproblemen - und das funktioniert offensichtlich schon mal gut.“

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