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„Auch wenn ich nichts dafür kann - ich bin total stolz, dass die Jugendarbeit bei uns so gut läuft!“

Sprengel-Jugendkonvent in Osnabrück findet eine Menge „Gutes und Gemeinsames“ in den Kirchenkreisen

„Gutes und Gemeinsames“, so das Thema des Sprengel-Jugendkonvents in Osnabrück, mussten die Vertreter*innen aus den einzelnen Kirchenkreisen gar nicht lange suchen. In allen Regionen läuft eine Menge spannender Projekte. Foto: Brigitte Neuhaus
„Gutes und Gemeinsames“, so das Thema des Sprengel-Jugendkonvents in Osnabrück, mussten die Vertreter*innen aus den einzelnen Kirchenkreisen gar nicht lange suchen. In allen Regionen läuft eine Menge spannender Projekte. Foto: Brigitte Neuhaus

OSNABRÜCK (neu/miu). „Gutes und Gemeinsames“ lautete das Thema des Sprengel-Jugendkonvents in Osnabrück. Natürlich war auch eine Delegation aus dem Kirchenkreis Grafschaft Diepholz zum Treffen angereist, um von den eigenen aktuellen Aktivitäten zu berichten und um zu hören, was in der Jugendarbeit der Nachbarkirchenkreise gerade so anliegt. Für den Jugendkonvent Diepholz nahmen Lisa Enshin (Lemförde), Nele-Marie Hagen (Burlage), Merle Dützer (St. Nicolai Diepholz), Julia Wiegmann (Mariendrebber), Nicole Matheus (Diepholz/Osnabrück) sowie Rielana Sundermeier und Ingo Jaeger vom Kirchenkreisjugenddienst teil.

Die Gruppe stellt ihr neuestes Projekt vor: Das „Songbook“ - ein modernes Liederheft, das die Jugendlichen für ihre Region erarbeitet haben. Mit viel Herzblut, Abstimmung und Recherchearbeit haben sie Musikstücke zusammengetragen; getestet, wie sie bei Jugendgottesdiensten und anderen Veranstaltungen bei einem jungen Publikum ankommen, und daraus ein „Best of“ gemacht. Die Liedersammlung kann direkt eingesetzt werden - alle Urheberrechte haben die Verantwortlichen sorgfältig geprüft und abgeklärt. Die erste gedruckte Auflage beträgt 2.000 Stück, die Hefte stehen allen Gemeinden im Kirchenkreis gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von zwei Euro zur Verfügung.

Die Kolleg*innen im Nachbar-Kirchenkreis Syke-Hoya verfolgen ein anderes engagiertes Projekt:  Die Teenager und jungen Erwachsenen wünschen sich mehr Platz - am besten ein Haus oder ein Laden-Geschäft, das sie als Treffpunkt nutzen wollen; in dem sie aber auch genug Raum für Gruppen-, Gremien-, Büro- und Organisationsarbeit haben, Freizeitaktivitäten für Gleichaltrige organisieren und ein Angebot schaffen können, um Dinge - wie zum Beispiel Kleidung - tauschen zu können.

Der Mediendienst der Evangelischen Jugend Bramsche hat Kurzfilme gedreht zu den Themen „Juleica, Kirchenamt, Kirchenkreistag - was ist das und wie geht das?“.

Die Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Melle/Georgsmarienhütte berichten von ihren ersten Erfahrungen mit Öffentlichkeitsarbeit in Sozialen Netzwerken - sie testen gerade einen gemeinsamen Instagram-Kanal zur Profilierung ihres Kirchenkreises.

Die Evangelische Jugend in Osnabrück beteiligt sich an der Durchführung des ökumenischen Kreuzwegs im Kreuzgang am Dom und plant einen „Oasentag“ für Gleichaltrige im Rahmen der „Zeit für Freiräume“.

Parallel zu diesen Aktivitäten laufen überall in den Jugendbereichen der Kirchenkreise derzeit Neuwahlen für die Vorstände, Gremien und Ausschüsse im Kirchenkreistag. Probleme mit fehlendem Nachwuchs und Engagement haben die Kirchenkreisjugenddienste im Sprengel nicht: Für alle Positionen gebe es bei ihnen genügend Kandidaten, berichten sie übereinstimmend. Und in allen wichtigen Gremien ihres Kirchenkreises seien junge Leute vertreten.

„Das ist ein gutes Zeichen und wichtig für die gegenseitige Rückenstärkung“, freut sich Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier über diese positive Bilanz. „Und auch wenn ich selbst nichts dafür kann, dass es so ist - ich bin total stolz, dass die Jugendarbeit bei uns im Sprengel so gut läuft!“

Brigitte Neuhaus / Miriam Unger

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